Am Fuße des Drachenhorns gabelt sich der Hornpass in zwei gut ausgebaute Straßen, die zu den großen Städten des Landes führen. Im Westen gelangt man nach "Borgheym", dem geistigen Zentrum der Mark. Umgeben von der großen Seenplatte des "Loch Fool" im Süden der Stadt, blühenden Feldern im Westen und Osten sowie dem Hügelland im Norden, scheint Borgheym diese Landschaftselemente durch seine eigenwillige Architektur miteinander zu verbinden. Sie ist von einer Stadtmauer umgeben, die wie alles in der Mark wehrhaft und elegant zugleich ist. Drei Tore nach Westen, Süden und Osten befinden sich in dieser Mauer, wenig verziert und doch von schlichter Schönheit weisen sie, gesäumt von schlanken Wehrtürmen den Weg in die Stadt. Borgheym selbst könnte man als reiche Stadt bezeichnen, die Bauwerke künden zwar nicht von Prunk, dennoch sind sie stattlich. Zudem kommt der geistige Reichtum dieser Stadt, viele Künstler, Philosophen, Gelehrte, Baumeister, Dichter und Barden finden sich in ihr. Es gibt vier umfangreiche Bibliotheken und sogar mehrere Akademien. Die meisten neuerlichen Errungenschaften in Technik, Philosophie, Kunst und Medizin Londriens wurden in dieser Stadt entdeckt. Es halten sich sogar Gerüchte im Volk der Mark, der ehrwürdige Arsath schaue ab und an verkleidet in Borgheym vorbei um sich über die Fortschritte zu informieren.
Die zweite große Straße führt vom Fuße des Drachenhorns gen Süden nach "Lidon" und dann weiter ins Herzen Londriens zur Hauptstadt Minas Londria. Lidon ist die südlichste Stadt der Mark, sie ist ähnlich wie Borgheym stark mit Mauer und Türmen befestigt. Die zwei Haupthandelsstraßen ziehen ein Kreuz durch die Stadt, die vom Drachenhorn kommende Richtung Süden nach Minas Londria, eine weitere von den östlichen Reichsgrenzen kommend führt gen Westen in das Firstentum Bärngrimm. Lidon ist wegen seiner Lage an den Reichgrenzen zu einer blühenden Handelsstadt angewachsen und somit die größte Stadt der Mark. Man findet in ihr vielerlei Handelskontore befreundeter Reiche und Firstentümer. Leider auch zahlreiche Diebesgilden, denn neben Waren werden hier auch Botschaften und Geheimnisse gehandelt. Dort wo sich die beiden Hauptstraßen kreuzen befindet sich der "Beggars Bazar", ein riesiger Markt und Handelsplatz, wo man alles kaufen oder bestellen kann. Den Namen erhielt dieser Platz wegen der Platzsteuer die ein jeder fremde Händler zahlen muß, allerdings nicht an die Stadt sondern an das Armenhaus der Stadt.



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